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Aktuelles

16. Petersburger Dialog in Berlin

300 hochrangige Vertreter aus gesellschaftlichem Leben, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aus Deutschland und Russland kamen am 23. und 24.11.2017 in Berlin zum 16. Petersburger Dialog zusammen, um ihre Meinungen zu relevanten Fragen beiderseitiger Zusammenarbeit auszutauschen. Zehn Arbeitsgruppen aus vielen Lebensbereichen suchten nach Wegen zur deutsch-russischen Verständigung.

Manche Teilnehmer scherzten zwar, man stünde dieser Verständigung vor 16 Jahren näher, als heute. Doch die Stimmung war entspannt. Man bemühte sich ernsthaft, Entfremdung abzubauen und die Negativspirale von Vorurteilen und Konfrontation zu verlassen. Ohne Kritik auszulassen, etwa von der deutschen Seite an der völkerwidrigen Annexion der Krim, strebte man, Gemeinsamkeiten auszuloten und voranzubringen.

Zu den wichtigsten Gesprächsthemen bei dem PD gehörte die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen in beiden Ländern. In der AG Medien waren deutsche Journalisten besorgt, ob das neue russische Pressegesetz ausländische Medien pauschal zu „Auslandsagenten“ abstempeln würde. In der AG Politik analysierte man die gegenwärtige politische Konstellation in Deutschland und begrüßte Bemühungen, Stabilität herzustellen. In der AG Bildung wurden die weiteren Aktivitäten zur Hochschulentwicklung und -zusammenarbeit, zur Digitalisierung, zur Rechtszusammenarbeit, zu kommunalen und sozialen Menschrechten und zu Migration sowei zum Kant-Jubiläum vereinbart.

Unter dem Motto „Entfremdung verhindern und Missverständnissen entgegenwirken“ tagte das angesehene Forum zum ersten Mal in Berlin. Das Rote Rathaus stand zur Verfügung. Unter prominenten Gästen waren Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Azer Talybov.

   
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