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Berichte

Forum der Absolventen russischer und sowjetischer
Hochschulen in Deutschland
Berlin am 04. September 2010


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Video-Bericht

Gemeinsame Erfahrungen - unterschiedliche Entwicklungen - Zukunft gestalten
Seine erste offizielle Rede als Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland hielt Wladimir M. Grinin am 4. September 2010 in Berlin vor etwa 600 ehemaligen Studenten, Aspiranten und Gasthörern russischer und sowjetischer Hochschulen. Botschafter Grinin sprach auf der Veranstaltung zur Sicherheitspolitik seines Landes und aktuellen Fragen der deutsch-russischen Beziehungen.
Der Botschafter betonte in seiner Ansprache, dass die Absolventen russischer und sowjetischer Hochschulen sehr dazu beitragen können, das Netz der deutsch-russischen Beziehungen noch enger zu knüpfen. Er ermutigte insbesondere die Wirtschaft beider Seiten noch stärker auf dieses große Potential an Fach-, Sprach- und Landeskenntnissen zurückzugreifen.
Ansprache Botschafter Grinin
Dr. h.c. Lothar de Maizière, Ministerpräsident a.D., Vorsitzender des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs, unterstrich ebenfalls das Potenzial der Alumni für die deutsch-russischen Beziehungen. Die Erfahrungen im Petersburger Dialog hätten gezeigt, dass Vertrauen und ein Verständnis für die Vergangenheit Voraussetzungen für einen offenen Austausch bildeten. Auch im Petersburger Dialog habe sich dies erst im Laufe der Jahre aufgebaut – vor allem durch die Zusammenarbeit an konkreten gemeinsamen Projekten, wie etwa im Jugendaustausch, in der Gesundheitsvorsorge oder jüngst bei der Umsetzung der Modernisierungs- partnerschaft.
Plenum - Lothar de Maizière
Dr. Annette Julius, Leiterin der Programmabteilung Nord des Deutschen Akademischen Austauschdienstes e.V., erklärte, dass zwischen 1952 und 1989 etwa 15.000 Studenten aus der ehemaligen DDR in etwa 80 Städten der ehemaligen Sowjetunion ein Vollzeitstudium absolviert haben. Zurzeit würden etwa 10.000 Studierende aus Russland an deutschen Hochschulen eingeschrieben sein. Der DAAD hätte 2009 mehr als 1.600 Studierende aus Deutschland nach Russland entsandt. Nach Einschätzung von Dr. Julius wächst unter jungen Deutschen das Interesse an einem Studium in Russland.
Dr. Annette Julius
Das Forum hatte vormittags mit vier Arbeitsgruppen zu Fragen von Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft, Energie und Umwelt, Sicherheitspolitik und Alumni-Netzwerken begonnen.
$ Arbeitsgruppen am Vormittag
Ziel dieses Treffens, das es in dieser Dimension so bisher nicht gegeben hat, war es, die Absolventen aller Generationen, die inzwischen an den verschiedensten Schalthebeln in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik sitzen, miteinander in Verbindung zu bringen und den Erfahrungsaustausch unter ihnen fördern. Das ist uns dank der großen Resonanz seitens der Teilnehmer und der sehr interessanten Diskussionen in und außerhalb der offiziellen Programmteile sehr gut gelungen“, resümierte zufrieden Matthias Nagel, Vorsitzender von Go East Generationen e.V.
Impressionen
Den Ausklang des Tages bildete ein Empfang in der russischen Botschaft. 
Epfang in der Russischen Botschaft
Förderer und Unterstützer des Forums Petersburger Dialog e.V. Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur Botschaft der Russischen Föderation Botschaft der Russischen Föderation GAZPROM Germania Deutscher Akademischer Austauschdienst

 

 
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